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m Donnerstag, den 23.09.2010, wurden die neuen Bürgersolarkraftwerke in der Bibliothek des Friedrich Spee Gymnasiums eingeweiht. Das Projekt wurde vom Verein Lokale Agenda 21 (LA 21) ins Leben gerufen und in Kooperation mit der Stadt Trier umgesetzt. Auf den Dächern des Schulzentrums am Mäusheckerweg sind dabei Photovoltaikanlagen mit einer Investitionssumme von rund 535.000 Euro entstanden. Insgesamt 44 Gesellschafter/-innen haben mit einer Netto-Investitionssumme von 535.000 Euro in die 196,06 kWp große Photovoltaikanlagen investiert. Mit dieser Leistung liefern die Bürgersolarkraftwerke mit dem Namen Speesolar I, II und III jährlich etwa 180.000 kWh Strom ins Netz und decken somit der Bedarf von 45 durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalten (180 Personen).
Etwas mehr als 50 Personen nahmen an der Feier teil, darunter auch Oberbürgermeister Klaus Jensen, Beigeordnete Simone Kaes-Torchiani, Vertreter/-innen der Schulen am Mäusheckerweg, der SWT, der IHK und anderer Organisationen. Jensen bezeichnete das Projekt als zukunftsweisend und unterstrich dabei das Engagement des Vereins Lokale Agenda 21. Ebenfalls zeigte er sich von der Bereitschaft der Bürger, ihr eigenes Geld anzulegen, positiv überrascht. Auch Baudezernentin Kaes-Torchiani zeigte sich erfreut über die Anlagen.
Der Geschäftsführer der LA 21, Zeljko Brkic, wies darauf hin, dass unter der Federführung des LA 21-Vereins bereits im vergangenem Jahr zwei Bürgersolarkraftwerke ans Netz gingen: Waldorf 1" (16,72 kWp) und "Unisol" (17,86 kWp). Zur Zeit arbeitet man an der Gründung einer Energiegenossenschaft der LA 21, die weitere Anlagen bauen soll.
Der Schulleiter des Friderich-Spee-Gymnasiums betonte, dass die Solaranlagen in Verbindung mit der zukünftigen Holzpelletsheizung und der durchgeführten Modernisierung der Beleuchtungsanlagen eine wesentlich Rolle für die Sensibilisierung der Schüler/-innen bezüglich der Themen Energie und Nachhaltigkeit spielen wird.
Herbert Kronenberg und Dieter Buch von der Projektgruppe Energie der LA 21 gingen auf die technischen Gegebenheiten sowie auf die Entstehungsgeschichte der Anlagen ein - von der ersten Versammlung der Bürger/-innen im März bis zur Inbetriebnahme der Kraftwerke am 30. Juni 2010.
Das Programm wurde durch ein Musikensemble des Musik- Grundkurses der 13. Jahrgangsstufe des FSG abgerundet.
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Bürgersolarkraftwerk Speesolar |
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